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Auer Andreas 10122018

Als erster Direktor hat Andreas Auer das Zentrum für Demokratie Aarau mit unermüdlichem Einsatz aufgebaut und auf Erfolgskurs gebracht. Wir verlieren einen herausragenden Denker, einen brillanten Staatsrechtler, aber auch einen humorvollen und liebenswürdigen Kollegen. Wir sprechen Andreas Auers Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Das neu erschienene Buch gibt Einblick in die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen an Minderjährigen im 20. Jahrhundert und die Folgen des erfahrenen Unrechts. Es diskutiert Prinzipien und Leitvorstellungen, die mit der gesellschaftlichen Anerkennung und Aufarbeitung des Unrechts verbunden sind. Mitherausgeberin ist Béatrice Ziegler, ehemalige Co-Direktorin des ZDA. Der Band enthält die Beiträge von zwei Tagungen, die am Zentrum für Demokratie Aarau im Rahmen des Reihe «Erinnerung - Verantwortung - Zukunft» stattfanden.

Diese Frage diskutierten am Dienstagabend Përparim Avdili, Dominik Hangartner, Leonie Schüssler und Jana Waser nach einem Einführungsreferat von Andreas Glaser. Die Veranstaltung im Kosmos Zürich wurde von der Stadt Zürich in Kooperation mit dem ZDA organisiert und von Daniel Kübler moderiert. Mit 300 Anwesenden war sie sehr gut besucht. Im Fokus standen insbesondere die 30-39-Jährigen in Zürich, die ökonomisch sehr gut integriert, aber von formeller politischer Mitbestimmung ausgeschlossen sind. Was bedeutet das für die Stadt? Ist Integration eine Voraussetzung für das Recht, mitzubestimmen oder ist sie eine Folge der Möglichkeit, politische Rechte wahrzunehmen? Wo ist die «Bring-», wo die «Holschuld»?