News

Voto Symbolbild Abstimmung
Source: Smartboy10, istockphoto.com

Bei der Abstimmung über die Vorlage zur Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) stand die Sanierung der AHV im Vordergrund. Davon profitierte die Unternehmenssteuerreform, die im Elektorat umstrittener war als die Zusatzfinanzierung der AHV. Viele Stimmende befanden die Koppelung beider Vorlagen zu einem Paket für kritisch, erblickten aber gleichzeitig eine Chance, zwei drängende Probleme auf einen Schlag zu lösen. Dies zeigt die Analyse der Befragung von 1’519 Stimmberechtigten im Rahmen der VOTO-Studie zur eidgenössischen Volksabstimmung vom 19. Mai 2019. Die Studie wurde vom ZDA, von FORS und dem Befragungsinstitut LINK durchgeführt und von der Bundeskanzlei finanziert.

Fünfzig Prozent der Schweizer*innen konsumieren politisch. Das heisst, sie entscheiden sich aus ethischen, sozialen, politischen oder ökologischen Gründen für ein bestimmtes Produkt (Buykott). Oder sie meiden eines, weil sie die Produktionsbedingungenrichtlinien des dahinterstehenden Unternehmens ablehnen (Boykott). Die ersten empirischen Beobachtungen des politischen Konsums in der Schweiz zeigen, dass dieser hierzulande eine relevante Form des politischen Engagements ist. Die entsprechende Studie wurde vom Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) durchgeführt.

Das ZDA hat im Auftrag des Bundesamts für Kultur (BAK) eine Evaluation zu den Massnahmen zur Erhaltung und Förderung der rätoromanischen und der italienischen Sprache im Kanton Graubünden durchgeführt. Der Bericht enthält eine Bilanz über die aktuelle Situation des Rätoromanischen und des Italienischen in ihren angestammten Sprachgebieten und in der restlichen Schweiz und zeigt adäquate Verbesserungsmöglichkeiten bei den Förderinstrumenten auf.